Philippinen April 2026
Vom 11.4. bis 2.5.2026 auf den Philippinen in Malapascua und Cebu. Gebucht bei Schöner Tauchen.
Anreise – Wien, Taipei, Cebu
Am 11. April begann unsere Reise am Flughafen Wien. Mit einem Direktflug der EVA Air ging es nach Taipei – elfeinhalb Stunden über halb Asien hinweg. Nach einem kurzen Aufenthalt am Drehkreuz in Taiwan stiegen wir in den Anschlussflug nach Cebu, der uns nach weiteren rund drei Stunden auf die Philippinen brachte. Mit einem Auto fuhren wir anschließend in vier Stunden quer über die Insel in den Norden bis nach Maya. Dort wartete bereits die Fähre, die uns in einer halben Stunde über die schmale Meerenge nach Malapascua übersetzte. Gegen 17 Uhr, aber glücklich angekommen, bezogen wir unser Quartier im Exotic Resort.
Malapascua – 13 Tage am Riff
Malapascua ist klein, urig und ganz auf das Meer ausgerichtet – und genau deshalb sind wir hierher gekommen. 13 Nächte verbrachten wir im Exotic Resort, eingebettet zwischen Palmen und feinem Sandstrand. Jeden Tag ging es hinaus aufs Wasser. Insgesamt 24 Tauchgänge sind es geworden, jeder mit eigenem Charakter: die berühmten Begegnungen mit den Fuchshaien am Kemod Shoal, die früh beim ersten Dämmerlicht aus der Tiefe aufsteigen, dazu farbenprächtige Riffe voller Anemonen, Muränen und Makrolebewesen, die selbst nach Jahren noch überraschen. Zwischen den Tauchgängen blieb Zeit für Mittagessen, einen Kaffee mit Blick aufs Meer und das beruhigende Auf und Ab des Inseltages. Es war eine dieser Wochen, in denen man irgendwann vergisst, welcher Wochentag gerade ist – und das ist genau das beste Zeichen für einen gelungenen Urlaub.
Wechsel nach Oslob – Fähre, Bus und neues Quartier
Am 25. April hieß es Abschied nehmen von Malapascua. Mit der Fähre zurück aufs Festland und anschließend mit dem Bus quer über Cebu reisten wir an die Südspitze der Insel nach Oslob. Eine lange, aber landschaftlich abwechslungsreiche Fahrt – kleine Dörfer, der unverwechselbare Rhythmus philippinischer Straßen. Im Brumini Dive Resort, einer freundlichen Anlage mit Pool und eigener Tauchbasis direkt am Haus, schlugen wir unser zweites Lager auf.
Oslob – eine Woche unter Wasser
Bis zum 1. Mai blieben wir in Oslob und kamen in dieser knappen Woche auf weitere zehn Tauchgänge. Die Tauchplätze rund um Oslob bieten ein anderes Gesicht der philippinischen Unterwasserwelt: steile Steilwände, klares Wasser und ein dichtes Treiben kleiner Riffbewohner. Nach den Tauchgängen war der Pool des Resorts der ideale Ort, um den Tag in Ruhe ausklingen zu lassen, bevor abends die warme tropische Luft und das Zirpen der Zikaden übernahmen.
Rückreise mit Zwischenstopp in Taipei
Am 1. Mai traten wir die Rückreise an. Zunächst flogen wir von Cebu nach Taipei, wo wir einen Aufenthalt von achteinhalb Stunden hatten – zu lang, um ihn am Flughafen zu verbringen, gerade richtig für ein kleines Besichtigungsprogramm in der Stadt. Ein willkommener Kontrast zur Ruhe der Inseln: Stadtleben, andere Gerüche, andere Geschwindigkeit. Anschließend bestiegen wir den letzten Flug zurück nach Wien und landeten am 2. Mai pünktlich um 7:10 Uhr.
Fazit
22 Tage, zwei Inseln, 34 Tauchgänge – und das Gefühl, an einem dieser Orte gewesen zu sein, an denen die Welt unter Wasser noch ein bisschen lauter erzählt als die über Wasser. Malapascua und Oslob waren beide auf ihre Art beeindruckend, das Exotic Resort und das Brumini Dive Resort boten genau den entspannten, gut organisierten Rahmen, den eine solche Reise braucht. EVA Air hat uns zuverlässig hin- und zurückgebracht, der Zwischenstopp in Taipei wurde zum kleinen Bonus. Eine Reise, die man gerne wiederholen würde.























































































































































































